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23.05.12

Schweizerische Post und SBB Cargo: Gemeinsam für mehr Sicherheit

Die Mitarbeiter von Post und SBB Cargo arbeiten täglich Hand in Hand. Keine Unfälle am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Ziel beider Unternehmen.

Damit dieses Ziel besser erreicht werden kann, gehen Post und SBB Cargo neue Wege: In Zürich-Mülligen führten sie jetzt gemeinsam eine Sicherheitswerkstatt durch, an der rund ein Dutzend Personen beider Unternehmen teilgenommen haben. Dort wurde besprochen, wie sich Unfälle bei der Arbeit vermeiden lassen. Entwickelt ist die Sicherheitswerkstatt ursprünglich von SBB-Fachspezialisten für die eigenen Mitarbeiter worden und es ist das erste Mal, dass eine solche Veranstaltung zusammen mit einem Kunden von SBB Cargo stattfand.

Manchmal sind es kleine Dinge, die zu einem Unfall führen: etwa eine Unebenheit im Boden“, erklärt Benjamin Rahn. Er ist Fachspezialist Sicherheit bei SBB Cargo und moderierte die Werkstatt zusammen mit Roland Kurz von der Schweizerischen Post. Die Sicherheitskultur der beiden Unternehmen setzt an, bevor Unfälle passieren. Wie im Falle einer Leiter, die heute im Briefzentrum Zürich-Mülligen vom Gleisfeld zur Verladerampe führt. Sie wurde von der Schweizerischen Post finanziert, SBB Cargo organisierte die Montage. Vor ihrer Anschaffung mussten die Mitarbeiter über aufeinandergeschichtete Paletten vom Gleisfeld auf die Verladerampe klettern. Ein abenteuerlicher Weg, besonders nachts oder wenn die Bretter vom Regen glitschig waren.

In der Sicherheitswerkstatt im grössten Briefzentrum der Schweizerischen Post, in dem SBB Cargo über einen eigenen Gleisanschluss am Tag zwölf Züge mit je 40 bis 80 Sammelbehältern oder 30 bis 60 Paletten bedient, kam das Thema zur Sprache und eine gemeinsame Lösung war schnell gefunden. Nach dem Erfolg der ersten derartigen Veranstaltung prüft jetzt die Abteilung Qualität Sicherheit und Umwelt (QSU) bei SBB Cargo, ob auch mit anderen Kunden eine gemeinsame Sicherheitswerkstatt durchgeführt werden kann.

Katja Epple, die bei SBB Cargo gerade ein Praktikum in der Unternehmenskommunikation absolviert, war in Zürich-Mülligen mit der Kamera dabei und ermöglicht so einen kleinen Blick hinter die Kulissen:

21.05.12

Deshalb wird das Netz im Wagenladungsverkehr überprüft – das Beispiel Bauma

SBB Cargo ist zurzeit daran, die schlecht ausgelasteten Bedienpunkte auf ihrem Netz in der Schweiz zu überprüfen.

Es geht dabei um einzelne Güterwagen oder Wagengruppen, die von und nach rund 500 Bedienpunkten transportiert werden. Rund die Hälfte dieser Punkte sind Ausgangs- und Zielort für nur drei Prozent der transportierten Güterwagen. Urs Müller, Projektleiter bei SBB Cargo, nennt ein Beispiel: “Einer der sehr schlecht frequentierten Bedienpunkte ist in Bauma im Zürcher Oberland. Um dort eine Ladung abzuholen, muss ein Team aus Winterthur mit einer Rangierlok den Wagen nach Bauma transportieren. Anschliessend fährt die Rangierlok meist leer nach Winterthur oder Saland zurück, denn der Kunde hat acht Stunden Zeit, den Wagen zu beladen. Am nächsten Tag kommt sie wieder, um den beladenen Wagen abzuholen.

Im Durchschnitt verkehrt bei den schlecht ausgelasteten Punkten wie Bauma nicht mal ein Wagen pro Tag. In Bauma waren es 2010 nur gerade 187 im ganzen Jahr. Hier wird nun der Hebel angesetzt. In persönlichen Gesprächen wird abgeklärt, ob die Kunden die Mengen erhöhen oder an einem anderen Punkt bedient werden können.

Insgesamt wird die transportierte Menge nicht markant zurückgehen, die Anzahl der bedienten Punkte muss SBB Cargo aber reduzieren. Denn die Verlagerung muss auch betriebswirtschaftlich und ökologisch Sinn machen. Auch wenn die schlecht ausgelasteten Punkte nicht mehr bedient werden, bleibt das für die Schweiz wichtige System im Wagenladungsverkehr erhalten. SBB Cargo leistet mit einem Anteil von 23 Prozent an der gesamten Transportleistung Strasse/Schiene einen extrem hohen Beitrag für die Logistikkette der Schweizer Wirtschaft. Damit entlastet das Unternehmen die Strassen wirkungsvoll. Auch nach der Sanierung.

 

 

 

 

 

 

18.05.12

Funkfernsteuerung: Eine kleine Kiste, die tonnenschwere Züge bewegt

Es ist ein kleines Gerät, das die Steuerung einer Rangierlokomotive ausserhalb des Führerstands wie von Zauberhand ermöglicht: die Funkfernsteuerung.

Während früher immer zwei Mitarbeitende beim Rangieren erforderlich waren, einer im Führerstand und einer bei den Wagen, muss heutzutage oft auch einer allein ran. Er steht dabei an der Spitze des Zugs und bedient die Lokomotive mit der Funkfernsteuerung.

Sowohl die grosse Diesellok Am 843, der Schienentraktor Tm 232 als auch die brandneue Hybridlok Eem 923 lassen sich auf diese Weise steuern“, sagt Pirmin Schafer, Spezialist der Regionalen Cargo Produktion in Zofingen. Die Funkfernsteuerung (Englisch: Radio Control) basiert auf dem Einsatz von Funksignalen. Anwendung findet die Technik auch bei der Steuerung von Kränen und Robotern. Uhren können ebenfalls über Funk ferngesteuert werden.

16.05.12

Reisegeschichten für unterwegs (2): Wir blickten auf die Schienenstränge

Heute kommt die nächste der spannenden Reisegeschichten, die im Rahmen der SBB-Kampagne “unterwegs zuhause” entstanden sind: “Wir blickten auf die Schienenstränge” von Rolf Hermann, gelesen von Dominik Gysin.

Die Schweizer Bundesbahnen wollen mit diesen sechs Geschichten, die wir hier im Blog in einer kleinen Serie vorstellen, das Reisen und jeden Besuch im Bahnhof zu einem besonderen Erlebnis machen. Dahalb wurden sechs Schweizer Autorinnen und Autoren gebeten, ihre persönliche Reisegeschichte zu schreiben. Diese stehen nun als Podcast zur Verfügung und können als MP3-Datei zum Abspielen auf dem eigenen Gerät heruntergeladen werden. Direkt anhören können Sie die Geschichte hier:

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Und nachlesen hier:

10.05.12

Reisegeschichten für unterwegs (1): Madame Estoppet

Wenn man unterwegs ist, hat man Zeit. Und kann sich beispielsweise spannende Reisegeschichten anhören. In einer kleinen Serie stellen wir einige vor, die im Rahmen der SBB-Kampagne “unterwegs zuhause” entstanden sind. Den Anfang macht die knapp 10 Minuten lange Story “Madame Estoppet” von Noëlle Revaz – aus dem Französischen übersetzt von Andreas Münzner, gelesen von Jaël Krebs.

Die Schweizer Bundesbahnen wollen jede Reise und jeden Besuch im Bahnhof zu einem besonderen Erlebnis machen. Dahalb wurden sechs Schweizer Autorinnen und Autoren gebeten, ihre persönliche Reisegeschichte zu schreiben. Diese stehen nun als Podcast zur Verfügung und können als MP3-Datei zum Abspielen auf dem eigenen Gerät heruntergeladen werden. Denn was gibt es Schöneres, als aus dem Zugfester zu schauen und einer spannenden Geschichte zu lauschen. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen. Direkt anhören können Sie die erste Geschichte hier:

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